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Im Lauf
der Zeit wurde der Einzugsbereich immer größer. Die Ausstellungen fanden
weit über die Grenzen Dithmarschens hinweg Anerkennung. Im Jahr 1964
veröffentlichte die Verlagsgesellschaft „Die Konditorei“ aus
Mönchengladbach einen Artikel über das auch zu der Zeit noch
ungewöhnlich Phänomen von Ausstellungen in einer Konditorei. Im Jahr
1967 erschien ein zweiseitiger Artikel in Farbe über die Ausstellungen
im Dom-Café in der französischen Ausgabe des Magazins „international
scala“. Eine Bildunterschrift lautet: „Das Dom-Café stellt nicht nur die
Werke lokaler Künstler aus, sondern auch die Werke schwedischer oder
amerikanischer Künstler, sogar Radierungen von Chagall oder Picasso.“
Bis in
die siebziger Jahre führte Kornmann Café und Galerie weiter. Es folgten
zwei andere Inhaber, und im April 1990 übernahmen Frauke Sattler-Dreier
und Jürgen Sattler das Haus und die Tradition der Kunstausstellungen.
Bei laufendem Betrieb renovierten sie das Haus von Grund auf. Als
letztes war 1992 der Bunte Pesel fertig gestellt.
Quellen
Brief
der Verlagsgesellschaft „Die Konditorei“ vom 10.12.1964
Meldorfer Hausfreund vom 4.6.1965: „Meldorfs Kunst-Konditor feiert
Jubiläum“
International
scala, édition française, April 1967
DLZ, 17.
Mai 1969: “Glanz und Ansehen Meldorfs durch Kunstgalerie – Werner
Kornmann, Leiter der Kunstgalerie Dom-Café Meldorf, präsentiert 200.
Ausstellung“
Dithmarscher Rundschau vom 3.2.1981: „Ist das Dom-Café bald 200 Jahre
alt?“
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